Die beste Ernährung für Ihren treuen Begleiter im Seniorenalter

Eine richtige Ernährung für Ihren Vierbeiner ist der Grundstein für Wohlbefinden, Gesundheit und Vitalität. Das zählt gerade bei älteren Hunden, die oftmals eine spezielle Ernährung aufgrund vieler Gründe wie Erkrankungen, Alterserscheinungen oder Ernährungsproblemen durch körperliche Veränderungen verlangen. Dabei wissen Hundebesitzer häufig auch nicht, dass sie beispielsweise Krankheitssymptome mildern können oder auch Großteiles vermeiden könnten. Doch wenn wir die Informationen zur altersgerechten Ernährung nicht haben, können wir auch nicht handeln. Darum wird es in diesem Blog gehen.

Was können wir nun beachten und welche Besonderheiten gibt es?

Hundeernährung

Tipps zur allgemeiner Hundeernährung haben wir bereits in unserem neuen Blog ( Das große ABC des Hundefutters) behandelt. Dabei lernen Sie die wesentlichen Regeln der Ernährung, die sich in den Grundzügen kaum von Senior Hundeernährung unterscheiden.

Typische Ernährungsprobleme

Durch das hohe Lebensalter treten häufig negative Folgen auf wie Erkrankungen, Alterserscheinungen oder Ernährungsproblemen durch körperliche Veränderungen. Viele Symptome davon können wir als Besitzer oftmals gut in den Griff bekommen oder zumindest Beschwerden lindern. Einen Versuch ist es immer wert!


Aber welche typischen Probleme gibt es?

  • Lebensmittelunverträglichkeiten
  • Auswirkungen durch Medikamente
  • Chronische und akute Erkrankungen
  • Veränderter Geschmack und Appetit, sowie Untergewicht
  • Unterschiedliche Nahrungskonsistenzen

Mangelernährung und Fehlernährung führen fast immer zu einer Verschlechterung der Probleme und können auch in einzelnen Fällen Auslöser sein. Dabei sollen Ratschläge niemals als Vorwurf verstanden werden, sondern viel mehr als Möglichkeit sich für seinen Hund informieren zu können um ihn optimal zu versorgen. Am besten ist es natürlich, wenn wir diese sogar vorbeugen können. Jedoch gibt es auch immer individuelle Ausnahmen.

Altersgerechte Hundeernährung

Fett- und zuckerreiche Lebensmittel sollten möglichst gemieden werden. Diese sollten sowie bei uns Menschen ebenfalls in Massen genossen werden. Dies gilt auch bei Hunden. Gründe sind der verlangsamte Stoffwechsel, die geringere Muskelmasse, ein höherer Körperfettanteil und verminderte körperliche Aktivität. Dadurch sinkt der tägliche Energiebedarf welcher sich um rund 200 -300 weniger Kalorien pro Tag äußert, im Vergleich zu jungen Hunden. Dabei sollte jedoch nicht an Nährstoffreichen Lebensmitteln gespart werden.
Nährstoffreiche Lebensmittel enthalten eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, wie z.B. Vitamine A, D, E und K, sowie Mengenelementen wie Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Chlorid. Spurenelemente wie Eisen, Selen, Zink. Eine gute Versorgung kann Altersbedingtem Gelenkverschleiß entgegenwirken.
Zur Überversorgung durch Phosphor, Kalium, Natrium und Chlorid sollte es aber nicht kommen und nicht in Überschuss gefüttert werden.
Das Immunsystem verschlechtert sich wie bei uns Menschen, ist dadurch weniger aktiv und anfälliger für Infektionen und Krebserkrankungen. Das sollten wir unbedingt unterstützen. Es sollten beispielsweise mehr B-Vitamine (B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, B12), Zink und Antioxydanzien verfüttert werden. Vieles kann durch frische Lebensmittel abgedeckt werden. Ergänzend dazu empfehlen wir allerdings auch immer ein Ergänzungsfutter. Sehen Sie sich unsere Produkte an – Nahrungsergänzungsmittel für Hunde – Napani.
Der im Senior-Hundefutter benötigte erhöhte Ballaststoffgehalt trägt außerdem zur Stärkung der Darmbarriere bei (über den Darm dringen die meisten Erreger in den Körper ein) und entlastet dadurch das Immunsystem. Grundsätzlich gilt dabei der erhöhte Ballaststoffanteil mit seinen Rohfasern als wichtiger Teil des Futters. Diese regen außerdem die Darmtätigkeit an und können als Nebeneffekt Durchfall vorbeugen.

Die Proteinzufuhr sollte nie unter dem Bedarf liegen, aber auch nicht überhöht. Eine erhöhte Aufnahme kann häufig zu einer Überbelastung der Nieren führen und somit zu einer Niereninsuffizienz. Auf die Qualität der Proteinquelle sollte dabei geachtet werden, da dies gut verarbeitet wird und es somit zu weniger Abfallstoffen im Körper kommt. Das können unverarbeitete tierische Quellen sein oder verarbeite bei denen Sie immer auf natürliche Inhaltsstoffe achten sollten, ohne beigefügte Künstliche Zusatzstoffe, Zucker, Melasse und billige Füllstoffe. Bei napani versuchen wir dahingehend Aufklärungsarbeit zu leisten um für schlechte Futterstoffe zu sensibilisieren. Ebenfalls sollten pflanzliche Eiweißquellen genutzt werden und sogar im größeren Anteil zu tierischen. Das ist ein Mittel zur Prävention wie z.B. der Diathese, besser als Gicht bekannt, welches aus einer Überfütterung an tierischen Eiweißen entsteht.


Quelle: Dr. med. vet. Peter Berger sen. & Tierarzt Peter Berger jun., „Vitalblutdiagnostik bei Tieren“ (1. Auflage, Semmelweis-Institut)

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Appetitlosigkeit

Appetitlosigkeit kann zum Beispiel durch einen nachlassenden Geruchssinn, schmerzende Zähne oder innere Erkrankungen (z.B. Nierenerkrankung mit Übelkeit, Hormonelle Veränderungen) ausgelöst werden. Diese Symptome versuchen wir mit der richtigen Ernährung vorzubeugen – aber was ist wenn sie nun einmal da sind? Suchen Sie dazu auch immer einen erfahrenen Tierarzt auf um Erkrankungen nicht zu übersehen.
Grundsätzlich sollten Sie keine trockenen Futterportionen ausgeben – fügen Sie also immer ausreichend Feuchtigkeit hinzu (Wasser, Fleischbrühe, Brühe). Das ist eine sehr einfache aber effektive Behandlung. Harte oder große Bestandteile können ebenfalls zerkleinert beigefügt werden. Außerdem kleinere über den Tag verteilte Portionen füttern, statt wenige Große. Versuchen Sie das Futter schmackhafter zu gestalten – (Das große ABC des Hundefutters) . In diesem Blog finden Sie einige Lebensmittel die sie womöglich noch nie verfüttert haben. Beobachten Sie dabei welche Bestandteile gut ankommen. Auch können zu viele Zusatzsnacks vermieden werden. Essen Sie lieber kaltes oder Warmes Essen? – Wie wir bevorzugen Hunde leicht erwärmtes Fressen, dass außerdem auch deutlich attraktiver riecht.

Allgemeine Tipps

  • Grobe Futterbestandteile vorab zerkleinern. Das erleichtert das Kauen und die Verdauung.
  • Die Knochen als Snack sollten reduziert werden.
  • Kleinere über den Tag verteilte Futtermengen oftmals besser als große Mahlzeiten.
  • Der Appetit kann oft durch erwärmtes Futter angeregt werden.
  • Weniger Kalorien aber mehr wichtige Spurenelemente und Vitamine. Jedoch Futterrationen nicht einfach halbieren oder weniger füttern.
  • Ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stellen.
  • Mit Wasserzusatz im Futter erhöht man den Feuchtigkeitsanteil in der Portion natürlich für eine leichtere Aufnahmen in der Verdauung.

Zubereitung:


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Sollten Sie noch nach Themen der Hundeernährung weiter erkunden wollen finden Sie weitere Themen dazu auf weiteren Blogs.