11 wertvolle Tipps wie Sie Ihren Hund vor Zecken & Flöhen schützen können

Interessante Fakten zu Zecken

  • Wussten Sie, dass Zecken unter Wasser bis zu 3 Wochen überleben können?
  • Auch niedrige Temperaturen von -12°C können die Spinnentiere bis zu 24 Stunden überleben.
  • Außerdem bevorzugen Zecken Plätze, an denen die Luftfeuchtigkeit höher als 85% ist – deshalb sind Zecken gerade nach Regenfällen besonders aktiv.
  • Zecken können nicht springen, fliegen oder sich von Bäumen fallen lassen. Sie warten auf Grashalmen oder im Gebüsch bis ein potentieller Wirt „vorbeistreicht“.
  • Sie verwenden das „Haller’sche Organ“, welches mechanische, thermische und chemische Reize registriert, um ihr Opfer wahrzunehmen.
  • Die Spinnentiere können zwischen 1 – 5 Jahre ohne Nahrung auskommen.
  • Zecken überleben einen Waschgang bei 40°C
  • Den Winter verbringen sie in Mäusenestern und können so wochenlang Temperaturen bis zu -15 °C überleben.
  • Sie sind ab 5°C Außentemperatur aktiv.
  • Zecken können Krankheiten wir Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose, Anaplasmose oder Rickettsiose übertragen.

Interessante Fakten zu Flöhen

  • Im Frühjahr und Sommer ist die Gefahr eines Flohbefalls am höchsten, aber auch im Winter können Flöhe in beheizten Räumen aktiv sein.
  • Auf dem Körper von Hunden und Katzen halten sich nur erwachsene Flöhe auf, da sie dort bis zu 50 Eier pro Tag legen. Diese fallen dann ab und entwickeln sich z.B. an Schlafplätzen, Teppichen, Polstermöbeln, etc. zu Larven, Puppen und letztendlich neuen Flöhen.
  • Manche Hunde und Katzen reagieren allergisch auf Flohspeichel und können eine Flohspeicheldermatitis entwickeln.
  • Flohlarven brauchen eine Luftfeuchtigkeit von mind. 60-70% um überleben zu können.
  • Die kleinen Insekten können bis zu 30cm nach vorne oder in die Höhe springen.
  • Der Gurkenkernbandwurm benötigt Flöhe als Zwischenwirte und kann daher von diesen auf Hunde und Katzen übertragen werden.
  • Floheier und adulte Tiere werden bei Temperaturen ab 45 °C abgetötet.
  • Flöhe überleben nicht unter Wasser.

Wie Sie ihr Tier vor einem Zeckenbiss oder Flohbefall schützen können

Je seltener ein Hund von Zecken befallen wird, desto geringer ist das Risiko einer Infektion. Ist der Allgemeinzustand des Hundes schlecht, weil der Hund vielleicht gestresst ist oder das Immunsystem des Hundes geschwächt ist, haben Parasiten ganz allgemein, ein leichtes Spiel. Ein natürlicher Floh- und Zeckenschutz trägt zur Gesunderhaltung ihres Tieres bei. Hier einige Tipps, wie Sie ihren Vierbeiner gegen die Plagegeister schützen können.

Vermeiden Sie hohes Gras

Kaum wird es wärmer und es zeigt sich der Frühling sind auch wieder Zecken aktiv. Sträucher, hohes Gras und Büsche bieten ideale Plätze an, um auf vorbeistreifende Wirte zu warten. Daher sollten Sie vor allem von Frühling bis Spätsommer mit ihrem Vierbeiner darauf achten nur auf befestigte Spaziergehwege oder gemähte Wiesen zu gehen. Da die Krabbeltiere vor allem über ihren “Geruchssinn” (Haller`sche Organ) ihre Opfer ausfindig machen, haben wir uns viele Gedanken darüber gemacht, mit welchen Mitteln und Methoden auf natürliche Weise entgegengesetzt werden kann.

Hundefell nach dem Spaziergang absuchen

Auf jeden Fall sollten Sie ihren Hund unmittelbar nach dem Spaziergang gut absuchen. Zecken können dabei überall zum Vorschein kommen. Allerdings haken sie sich besonders gerne im dichten Fell des Hundes fest und graben sich dann an Stellen mit weniger Behaarung vor zur Haut. Begehrte Stellen sind zum Beispiel der Innenschenkelbereich oder zwischen den Vorderbeinen bei den „Achseln“ des Tieres. Es kann ebenfalls vorkommen, dass der Hund versehentlich Zecken bei der täglichen Fellpflege frisst.

Und wenn Sie eine Zecke entdecken: Unbedingt sofort entfernen!

Fakt ist: Je länger die Zecke am Tier saugt, desto wahrscheinlicher ist das Risiko einer Infektion. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Zecken so schnell wie möglich entfernt werden.

Richtig entfernen

Bei der Entfernung der Zecke ist es wichtig, die richtigen Hilfsmittel zu verwenden. Ob Zeckenzange oder Zeckenhaken spielt keine Rolle. Jeder hat so seine Vorlieben. Wir bei napani haben jahrelange, gute Erfahrung mit dem schnellen “Herausdrehen” (Zeckenhaken) der Parasiten gemacht, obwohl hier die Meinungen stark variieren. Auf keinen Fall sollte eine Zecke mit Öl, Seife, Spülmittel oder dergleichen beträufelt werden. Im Todeskampf gibt sie die meisten Bakterien ab. Sollte ein Teil des Kopfes steckenbleiben ist es ratsam die Einstichstelle gut über mehrere Tage hinweg zu beobachten.

Hier gibt es einige Hilfsmittel wie unsere Zeckenhaken, mit denen Sie schnell und einfach die ungebetenen Gäste entfernen können.

Spot-on Präparate auf natürlicher Basis

Amigard Spot-on ist ein natürliches Produkt gegen Parasiten bei Haustieren auf einer rein pflanzlichen Wirkstoffbasis. Es schützt 3-4 Wochen vor Zecken und enthält Margosa-Extrakt aus dem Neembaum und Decansäure aus Kokosöl.

Im Gegensatz zu pharmazeutischen Produkten, die als Insektizide oder Akarizide wirken, tötet Amigard Spot-on die Parasiten nicht ab, sondern hält sie lediglich von ihren Wirten fern. Falls sich Parasiten bereits auf dem Wirt niedergelassen haben, werden diese binnen kurzer Zeit repelliert, da die Parasiten den Geschmack und Geruch der Wirkstoffe von Amigard Spot-on als äußerst unangenehm empfinden. In den meisten Fällen ist der abweisende Effekt so stark, dass die Parasiten davon abgehalten werden, den Wirt zu beißen.

Zistrose (Cistus incanus)

Die graubehaarte Zistrose (Cistus incanus) kann zur Unterstützung des Immunsystems eingesetzt werden. Ihre Wirkung wird als antioxidativ, entzündungshemmend, antiviral und antibakteriell beschrieben.

https://www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Zistrose.html

Ein guter Nebeneffekt kann sich über die Abschreckung von Blutsaugern zeigen. Vielen Erfahrungsberichten zufolge hat sich die Zistrose demnach als Zeckenprophylaxe bewährt.

Auch im Kampf gegen Borreliose wurde die Zistrose erforscht und hat laut folgender Studien das Wachstum der Bakterien eingedämmt:

https://www.ingentaconnect.com/content/govi/pharmaz/2010/00000065/00000004/art00012

Selbst Dr. Klinghardt empfiehlt die Zistrose als Teil seines Borreliose Protokolls:

https://klinghardtinstitute.com/lyme-disease/dr-klinghardt-biological-lyme-protocol/

B-Vitamine

Unsere napani Zistrosenmischung enthält ebenfalls Buchweizenkeimpulver. Dies ist reich an wertvollen B-Vitaminen für ihren Hund oder ihre Katze.

Ob B-Vitamine tatsächlich zur Abwehr von Parasiten beitragen wurde bis jetzt noch nicht wissenschaftlich belegt. Aber durch die Fütterung mit natürlichen B-Vitaminen kann die Stoffwechselfunktion positiv beeinflußt werden, wodurch sich das Hautmillieu und der Geruch, bzw. die Ausdünstung des Hundes verändern kann. Das scheint bei vielen Hunden & Katzen zur Abwehr von Ektoparasiten beizutragen. Wir wollten aber vor allem eine gesündere Alternative zu den sonst angebotenen Zistrosepräparaten, die das Abfallprodukt Bierhefe als Basis haben.

Darüber hinaus sorgen B-Vitamine für eine optimale Funktion des Nervensystems und stärken das Immunsystem.

Rosmarin

Dem Rosmarin wird nicht nur eine postive Wirkung auf die Herzfunktion zugeschrieben, sondern er scheint sich auch im Kampf gegen Parasiten bewährt zu haben.

Schwarzkümmelöl

Das Schwarzkümmelöl den Befall von Zecken deutlich vermindert fand ein 18-Jähriger Abiturient bei “Jugend forscht” heraus. Bereits wenige Tropfen können ihren Vierbeiner vor Zecken schützen. Seine Experimente zeigten, dass Zecken dieses Öl meiden. Gerade das Thymoquinon (ätherisches Öl im Schwarzkümmel) soll abschreckend auf Zecken wirken, was viele Nutzer bestätigen.
ACHTUNG: Da Katzen ein Enzym zum Abbau sekundärer Pflanzenstoffe fehlt, die in ätherischen Ölen wie dem Schwarzkümmelöl enthalten sind, kann es bei Katzen zu Vergiftungen und Leberschäden kommen. 

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/schwarzkuemmeloel-schuetzt-menschen-und-hunde-vor-zecken-13373275

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Helferlein mit Knoblauch & Oregano

Knoblauch

Entgegen der weitverbreiteten Behauptung Knoblauch sei giftig für Hunde, wird die Pflanze schon lange im Rahmen der Phytotherapie von Tierärzten und Tierheilpraktikern geschätzt.

Aus dem Buch ” Phytotherapie in der Tiermedizin” Dr. med. vet. Brendieck-Worm und Prof. Dr. rer. nat. habil. Melzig:

“Knoblauch als Prophylaktikum gegen parasitäre Erkrankungen – aktuelle Forschung. Knoblauch (frisch oder als Extrakt) ist allein und in Kombination mit anderen Arzneipflanzen (u.a. Oregano) in der Lage, Parasiten wirksam zu kontrollieren. In therapeutischer Dosierung ist Knoblauch nicht toxisch. Eine toxische Dosis wäre erst ab 5g frischem Knoblauch pro Kilogramm Körpergewicht des Hundes über 7 Tage lang verabreicht. Vorsicht bei Akitas und Shiba Inus. (s.Seite 197/198).

Ein Beispiel: ein 20 kg schwerer Hund müsste dann eine ganze Knoblauchknolle jeden Tag, sieben Tage lang verspeisen um eine eventuelle Vergiftung zu erleiden.

Kokosöl

Auch Kokosöl kann vor allem äußerlich unterstützend für die Parasiten-Prävention eingesetzt werden. Hierzu reibt man ein wenig Kokosöl zwischen den Händen und trägt es dann vor Spaziergängen vor allem auf die Beine, Unterbauch und Brust von Hund oder Katze auf. Das napani Bio-Kokosöl enthält unter anderem wertvolle Laurinsäure, der eine antimikrobielle Wirkung nachgesagt wird. Laut einer Studie der FU Berlin zeigt “die 10%ige Lösung der Laurinsäure bei Nymphen (ganz junge, geschlechtslose Zecken) eine abstoßende Wirkung in 63-83 Prozent, bei erwachsenen Zecken in 75-88 Prozent.”

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Kokosöl äußerlich gegen Zecken

Kieselgur

Kieselgur ist ein Pulver aus den Skeletten fossiler Kieselalgen. Sie kann äußerlich gegen Flöhe angewendet werden und wird dazu einfach ins Fell einmassiert. Die Parasiten sterben durch Austrocknung, dies wirkt auch bei den Eiern. Empfohlen wir diese Prozedur im Freien, da es ziemlich staubig ist. Der Staub darf nicht eingeatmet werden.

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Kieselgur äußerlich gegen Flöhe & Zecken

Halsbänder aus Bernstein

Die Bernsteinkette für Hunde besteht aus rohem, ungeschliffenem Naturbernstein aus dem Baltikum! Der rohe Bernstein riecht nach Harz und enthält natürliche, ätherische Öle, die sich durch Reibung am Fell des Hundes entfalten können. Die Ketten müssen deshalb auch ständig am Hund bleiben – am besten von Frühjahr bis Spätherbst. Zusätzlich sind die Halsbänder mit Holzperlen versehen. Auf die Holzperlen kann unsere ätherische Ölmischung BUG OFF appliziert werden, um so die Möglichkeit zu erhöhen, ungebetene Gäste wie Zecken und Flöhe von Fell und Körper fern zu halten.

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Bernstein Halsbänder

Ätherische Öle

Naturreine, ätherische Öle können durch ihre konzentrierten Duftstoffe sehr abstosend auf Plagegeister wirken. Für unsere Mischung aus 4 Bio-Ölen haben wir lange recherchiert und mit dem Ergebnis sind unsere Kunden sehr zufrieden. Sie sollten aber nie pur auf die Haut aufgetragen werden. Einige Tropfen unserer BUG OFF Ölmischung werden in einer Sprühflasche mit Wasser und Apfelessig vermischt, und vor jedem Spaziergang auf den Körper ihres Hundes gesprüht (Kopf aussparen). Alternativ kann man ein paar Tropfen auf die Holzkugeln in einem Bernstein- oder EM Halsband geben. Der “Geruchssinn” der Zecken kann duch die ätherischen Düfte irritiert werden. Aus Erfahrungsberichten zeigt sich, dass sich wenig bis keine Zecken am Hund festklammern oder sie krabbeln länger und können so auch nach langen Spaziergängen besser am Hund gefunden werden.

 

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Ätherische Öle gegen Flöhe & Zecken

Die bewährte Methode bei Flohbefall

Bei Flohbefall ist den Hund zu baden das beste, natürlichste Mittel der Wahl. Mit einem hochwertigen, biologisch abbaubaren Hundeshampoo und mit zusätzlich ein paar Tropfen Teebaumöl (naturrein) den Hund gut einshampoonieren. Am besten lässt man das ganze ein paar Minuten einwirken und beobachtet, ob sich Flöhe auf den Kopf des Hundes “retten”. Diese kann man dann leicht einsammeln und mit dem Badewasser hinunterspülen. !Ätherische Öle dürfen nicht bei Katzen angewendet werden! Nach dem Baden kann eine Spülung aus 3/4 Wasser und 1/4 Apfelessig verwendet werden.

Zudem sollten alle Hundebetten regelmäßig bei mind. 600 gewaschen werden. Auch Teppiche und Polstermöbel müssen stets abgesaugt, und glatte Fläschen eventuell mit Dampfreiniger bearbeitet werden. Dies dient ürbigens auch zur Vorbeugung gegen Flöhe.